Tuntenhausen ist stolz auf seine ehrgeizigen Sportler und Musikanten
Die Gemeinde würdigt in ihrer Jahresschlusssitzung herausragende sportliche und musische Leistungen des Jahres.
Über die Auszeichnung freuen sich heuer Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl, Maximilian Berger und der Spielmannszug Beyharting.
Tuntenhausen – Es ist eine langjährige Tradition in der Gemeinde Tuntenhausen, sportliche Höchstleistungen zum Jahresende in einem feierlichen Rahmen zu würdigen. Dieser Rahmen ist seit Jahrzehnten die Jahresschlusssitzung des Gemeinderates. Auch zum Ende des Jahres 2025 hielt die Gemeinde an diesem Brauch fest. Im voll besetzten Wirtssaal des Gasthauses Schmid erinnerte Bürgermeister Georg Weigl daran, dass außergewöhnliche sportliche Erfolge, die deutlich über das normale Leistungsniveau hinausgehen, in Tuntenhausen bewusst hervorgehoben werden.
„Was könnte dafür geeigneter sein als die Jahresschlusssitzung der Gemeinde“, betonte Weigl. In diesem Jahr waren es drei Sportler, die wieder herausragende nationale und internationale Titel gewannen. Als Erstes Jessica von Bredow-Werndl, die vierfache Olympia-Goldmedaillengewinnerin im Dressur-Reiten. Zweimal belegte sie den ersten Platz: Beim World Cup GP und in der GP-Kür in Stuttgart mit ihrem neuen Pferd Diallo BB.
Erste Plätze erreichte die charmante Aubenhauserin auch beim GP Spezial in Hagen mit Diallo BB und beim Vier-Sterne-CDI (Concours de Dressage International) Grand Prix-Special-Tour in Hagen, ebenfalls mit Diallo BB. Einen weiteren ersten Rang gewann sie beim Grand Prix in Wiener-Neustadt mit Diallo BB. Zufrieden zeigte sich Jessica von Bredow-Werndl mit ihrer schnellen Rückkehr in die Weltspitze. Nach der erfolgreichen Zeit mit Ausnahmepferd Dalera, das derzeit ein Fohlen erwartet, gelang der Olympiasiegerin bereits im November mit dem Wallach Diallo BB ein erster Weltcupsieg.
Fast auch schon ein Dauergast in der Tuntenhausner Sportlerehrung ist auch Maximilian Berger, der zuletzt von einem Ermüdungsbruch im Oberschenkel heimgesucht wurde und so mehr als vier Monate lang nicht trainieren konnte. „So eine Verletzung zieht sich ewig“, betonte Berger. Trotzdem schaffte es der Ostermünchner zu beachtenswerten Titeln in seinem ersten Jahr bei den Aktiven: 3. Platz im Einzel auf der Mittelstrecke bei der Deutschen Cross-Lauf-Meisterschaft in Darmstadt, Deutscher Meister mit der Mannschaft auf der Mittelstrecke und Langstrecke sowie Bayerischer Meister über 800 Meter und 1.500 Meter.
Zum Abschluss der Ehrungen wurde der Spielmanns- und Fanfarenzug Beyharting für seine sportlich-musikalischen Erfolge ausgezeichnet.
Spielmannszug sicherte sich zweimal Titel bei den Bayerischen Meisterschaften
Der Verein hatte sich kürzlich bei den Meisterschaften in Neubrunn gleich zweimal den Titel des Bayerischen Meisters gesichert – sowohl in der Gesamtwertung als auch in der Jugendwertung. Zudem erreichte die Drumband dort den zweiten Platz.
Auch auf Bundesebene war der Spielmanns- und Fanfarenzug erfolgreich: Beim Bundeswettbewerb in Ulm wurde die Jugendgruppe Vizemeister. Vorsitzende Nicole Schnitzenbaumer hob insbesondere die Nachwuchsarbeit des Vereins hervor. Mehrere junge Musiker hätten es innerhalb eines halben Jahres bis zur Meisterschaft geschafft, was sie als Beleg für die erfolgreiche Jugendarbeit wertete. Damit braucht man sich in Beyharting auch um die Zukunft keine großen Gedanken machen.
Die Ehrungen nahm Bürgermeister Georg Weigl vor, unterstützt von der Zweiten Bürgermeisterin Maria Breuer und dem Dritten Bürgermeister Martin Lurz.
(Quelle: OVB, W.Stache)